Ausbildung zum PTBS-Assistenzhund

Individuelles Training im Westerwald und Raum Siegen

Alltagstraining, Assistenzhundeausbildung,

Therapie- und Spezialtraining für Mensch und Hund

Ausbildung zum PTBS-Assistenzhund

(Posttraumatischer Belastungsstörung)

Menschen mit einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) sind in ihrem Alltag oft stark eingeschränkt. Häufig gelingt es ihnen nur schwer oder gar nicht, am öffentlichen Leben teilzunehmen.

Für viele Betroffene stellen alltägliche Aufgaben wie Einkaufen oder Arbeiten eine große Herausforderung dar. Angststörungen, Panikattacken und Flashbacks können den Alltag erheblich beeinträchtigen. Orte mit vielen Menschen werden aus Angst häufig gemieden. Ein PTBS-Assistenzhund kann dabei helfen, die Lebensqualität deutlich zu verbessern.

Ein Assistenzhund gibt Sicherheit

Der Assistenzhund unterstützt den Menschen dabei, die Wohnung zu verlassen, und gibt durch seine bloße Anwesenheit Sicherheit. Durch sogenanntes „Blocken“ verhindert er beispielsweise an der Kasse, dass andere Menschen zu nah kommen.

In Situationen wie Panikattacken, Flashbacks oder Dissoziationen kann der Hund den Assistenznehmer gezielt zur nächsten Parkbank, zum Auto oder nach Hause führen. Außerdem ist es möglich, dass der Hund durch Anspringen oder durch das Auflegen von Kopf oder Pfote dabei hilft, den Assistenznehmer aus Flashbacks oder Dissoziationen herauszuholen oder einen Anlass zu schaffen, die Situation zu verlassen, ohne sich erklären zu müssen.

Auch im häuslichen Umfeld kann der Assistenzhund unterstützen, zum Beispiel durch seine Anwesenheit in der Nacht, das Einschalten von Licht bei Albträumen oder durch beruhigendes Verhalten.

Häufige Fragen zur Ausbildung zum PTBS-Assistenzhund

Für wen ist ein PTBS-Assistenzhund geeignet?

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Ein PTBS-Assistenzhund richtet sich an Menschen mit einer posttraumatischen Belastungsstörung, die im Alltag unter Angst, Panikattacken, Flashbacks oder Dissoziationen leiden und Unterstützung benötigen.

Welche Aufgaben übernimmt ein PTBS-Assistenzhund?

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Ein PTBS-Assistenzhund kann Sicherheit geben, Abstand zu anderen Menschen schaffen, den Assistenznehmer aus belastenden Situationen führen und bei Panikattacken oder Flashbacks stabilisierend wirken.

Was bedeutet „Blocken“?

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Beim Blocken positioniert sich der Hund gezielt zwischen Assistenznehmer und Umgebung, um Abstand zu schaffen und Überforderung durch Nähe anderer Menschen zu vermeiden.

Kann ein PTBS-Assistenzhund bei Panikattacken helfen?

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Ja. Der Hund kann den Assistenznehmer aus der Situation herausführen, beruhigend einwirken oder helfen, die Aufmerksamkeit wieder in die Gegenwart zu lenken.

Unterstützt ein PTBS-Assistenzhund auch nachts?

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Ja. Viele Assistenzhunde helfen bei Schlafstörungen oder Albträumen, indem sie beruhigend wirken, Licht einschalten oder durch ihre Anwesenheit Sicherheit geben.

Ersetzt ein PTBS-Assistenzhund eine Therapie?

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Nein. Ein Assistenzhund ist eine unterstützende Maßnahme und ersetzt keine medizinische oder therapeutische Behandlung. Er ergänzt bestehende Therapien sinnvoll.

Wie wird ein PTBS-Assistenzhund ausgebildet?

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Die Ausbildung erfolgt individuell und orientiert sich an den Bedürfnissen des Assistenznehmers. Hund und Mensch werden als Team ausgebildet, um eine sichere und verlässliche Zusammenarbeit zu ermöglichen.